Kunst, Kreativität und KI

Kreativität in allen ihren Facetten gehört zu meinem Leben dazu, seit ich denken kann. Schon als Kind habe ich gemalt, gezeichnet, mir Geschichten ausgedacht, gesungen und getanzt. 1998 habe ich Photoshop als Werkzeug für mich entdeckt und seit 2001 bin ich als Kreativschaffende im semiprofessionellen und professionellen Bereich unterwegs. 2010 habe ich wieder begonnen zu schreiben, seit 2015 veröffentliche ich auch. Kunst ist für mich nicht nur Brotjob, sie hilft mir, das Leben mit immer neuen Augen zu sehen. Kunst vernetzt mich mit anderen Kunstschaffenden und ihren wundervollen Werken.

Daher sehe ich mit Sorge – und ja, auch Wut – wie sehr KI, hier vor allem generative KI, den gesamten kreativen Markt bedroht. Immer mehr Autor:innen, sogar Verlage, setzen auf KI-Übersetzungen, und generieren mit KI Buchcover und Werbematerialien. Das Hauptargument dafür: Zeit und Geld zu sparen. Aha. Ob sie wissen, dass ihre Bilder und Texte (Musik, Videos natürlich ebenso), von der Arbeit anderer Kunstschaffender stammen? Die nicht gefragt werden, ob sie sie für die KI zur Verfügung stellen! Urheberrechtsverletzung? Interessiert nicht. Hauptsache man hat Zeit und Geld gespart. Die allseits bekannte Geiz ist geil Mentalität. Dass sie sich langfristig selbst damit schaden, sehen sie nicht. Gleichzeitig regen sie sich aber darüber auf, wenn auf Amazon KI-generierte Romane zu Hauf erscheinen. Ganz schön bigott.

Das wirklich Schlimme aber an der ganzen Sache ist, dass Misstrauen die kreative Branche spaltet. Da werden Künstler:innen und Auto:innen bezichtigt, regelrecht an den Pranger gestellt, KI benutzt zu haben, selbst wenn das gar nicht der Fall ist. (Un)witzigerweise jagen andere ihre Texte oder Bilder ausgerechnet durch KI-Programme, um das nachzuweisen! Dabei hat sich längst herausgestellt, dass KI fehlerhaft ist und mit genug Manipulation – siehe Grok – alles ausspuckt. Nicht nur das. KI wird ja mit den Daten menschlicher Arbeit trainiert. Und plötzlich ist die Verwendung bestimmter Satzzeichen, Ausdrücke oder dem Satzbau KI.

Bei jedem Foto oder gemaltem Bild setzt auch die automatische KI von Meta ihr Zeichen darunter, egal, ob es stimmt oder nicht. Daher veröffentliche ich auch auf meiner Webseite keine Leseproben oder Arbeitsproben von Covern und Werbematerial mehr. Es gibt sie allenfalls auf Anfrage per E-Mail. Das ist die traurige Realität.

Mein persönliches Fazit zu KI und genrativer KI: Eigentlich könnte es ein nützliches Werkzeug sein – von den klimaschädlichen Auswirkungen riesiger Datenzentren abgesehen – aber wie so oft, verwandeln wir Menschen es in etwas, was nur Schaden anrichtet.

Amazons KDP hat mein Konto gesperrt …

Kein Witz, leider. KDP akzeptiert meinen neuen (2022) Ausweis nicht. Der ist nämlich in Deutschland ausgestellt worden, aber mit französischer Adresse, da ich ja zu dem Zeitpunkt in Frankreich gelebt habe. Die französische Staatsbürgerschaft besitze ich jedoch nicht. Das Ergebnis? Bücher weg, Tantiemen weg. Ich werde nach und nach meine Bücher über Tolino Media erneut veröffentlichen, aber nicht mehr alle. Dazu muss ich die E-Books neu formatieren, weil Tolino Media nur epub 3 akzeptiert. Das wird dauern. Gleichzeitig arbeite ich daran, meine Bücher in Zukunft auch hier auf meiner Webseite anzubieten. Aber auch hier gilt: Das braucht Zeit. Ich teste gerade verschiedene Plugins dafür.

Neu auf Amazon und allen anderen Onlineshops!

Seit dem 5. Mai ist mein neuestes Buch online erhältlich. Ein Cozy crime, der im schönen Emsland spielt. Wie der titel „Schafverliebt“ schon verrät, geht es um Schafe – zwei -und vierbeinige – und Wölfe – zwei -und vierbeinige.

Link zu Amazon

Oliver ist Schäfer im schönen Emsland. Eigentlich ist er mit seinem Leben recht zufrieden, er hat sein Auskommen und die Arbeit, wenn auch oft genug hart, macht ihm Spaß. Zu seinem Glück fehlt ihm nur noch ein Partner, aber da sieht es in dem verschlafenen Örtchen Jieven mau aus. Wenn er andere Männer kennenlernen will, muss er mindestens nach Papenburg fahren. Nach einigen eher unerfreulichen Erfahrungen hat sich Oliver damit abgefunden, sein Leben allein zu verbringen. Bis er Lorenz trifft, der für zwei Wochen auf das Haus eines Freundes aufpassen soll. Oliver findet ihn auf Anhieb sympathisch und sexy, glaubt aber, dass Lorenz bestimmt kein Interesse an ihm hat, weil er nur ein Schäfer ist. Sowohl die Familie als auch Freunde von Lorenz hingegen gehören ganz anderen Kreisen an. Ihre Schicksale verweben sich dennoch ineinander, als es vermehrt zu Angriffen auf Rinder, Pferde und Schafen durch Wölfe kommt. Jieven ist in Aufruhr, die Menschen fordern den radikalen Abschuss dieser Raubtiere. Nur Oliver und Lorenz hegen Zweifel daran, dass es Wölfe sind, die nachts die Gegend unsicher machen. Wer aber sonst könnte dahinterstecken? Das wollen die beiden Männer herausfinden und begeben sich dabei selbst in Gefahr.

Es ist lange ruhig hier gewesen, aber …

Am 19. Februar bin ich vom Hospiz in Dénia in ein Wohnheim nach El Campello bei Alicante gezogen. Die Krebsbehandlung findet nun in einer Klinik in St. Juan statt. Die Onkologin möchte erst noch ein weiteres MRT anordnen, danach entscheidet sie, in welcher Form die Behandlung (Bestrahlung, Chemotherapie oder Operation) fortgesetzt wird. In den letzten vier Wochen habe ich mich hier etwas eingelebt, denn wenn es auch um Weltern besser ist, als im Hospiz, so bin ich doch weiterhin mehr oder weniger eingesperrt, darf nicht an den Strand (aus versicherungstechnischen Gründen) obwohl der nur 300 Meter entfernt ist, sondern nur in den Garten. Immerhin. Im Hospiz war ich komplett auf mein Zimmer beschränkt. das hat meine Fitness nicht gerade gefördert. Außerdem ist das Essen hier ebenfalls um Klassen besser. Was wiederum meinem derzeit ziemlich mageren Geldbeutel förderlich ist, habe ich doch nur im Dezember eine Kurzgeschichte veröffentlicht.

Allmählich schaffe ich es auch, mehrere Stunden am Tag zu schreiben. Mein aktuelles Projekt, eine Romanze mit Krimielementen, spielt im schönen Emsland und hat sehr viel mit Schafen zu tun. Jupp, Schafen. Wölfe spielen auch eine Rolle, sowohl vierbeinige als auch zweibeinige. Derzeitiger Stand: 6400 Wörter. Neugierig geworden? Ich kann euch schon mal das Cover präsentieren, so wie den vorläufigen Klappentext.

Oliver ist Schäfer im schönen Emsland. Eigentlich ist er mit seinem Leben recht zufrieden, er hat sein Auskommen und die Arbeit, wenn auch oft genug hart, macht ihm Spaß. Zu seinem Glück fehlt ihm nur noch ein Partner, aber da sieht es in dem verschlafenen Örtchen Jieven mau aus. Wenn er andere Männer kennenlernen will, muss er mindestens nach Papenburg fahren. Nach einigen eher unerfreulichen Erfahrungen hat sich Oliver damit abgefunden, sein Leben allein zu verbringen.

Bis er Lorenz trifft, der für zwei Wochen auf das Haus eines Freundes aufpassen soll. Oliver findet ihn auf Anhieb symapthisch und sexy, glaubt aber, dass Lorenz bestimmt kein Interesse an ihm hat, weil er nur ein Schäfer ist. Sowohl die Familie als auch Freunde von Lorenz hingegen gehören ganz anderen Kreisen an.

Ihre Schicksale verweben sich dennoch ineinander, als es vermeht zu Angriffen auf Rinder, Pferde und Schafen durch Wölfe kommt. Jieven ist in aufruht, die Menschen fordern den radikalen Abschuss dieser Raubtiere. Nur Oliver und Lorenz hegen Zweifel daran, dass es Wölfe sind, die nachts die Gegend unsicher machen. Wer aber sonst könnte dahinterstecken? Das wollen die beiden Männer herausfinden und begeben sich dabei selbst in Gefahr.

Frisch bei Amazon erschienen: Der fünfte Band meiner Nikolausreihe: Ein Tiger zu Nikolaus




Hadir besitzt eine Ein-Mann-Spedition und transportiert alles, was seine Kunden wollen. Eines Morgens bekommt er einen Auftrag von Karl Ullmann, seines Zeichens reicher Geschäftsmann und Besitzer einer Hotelkette in Zwickau. Hadir soll für ihn eine Kiste transportieren. Dass er damit in ein richtiges Abenteuer gerät, kann er nicht ahnen. Auch nicht, dass er mit Finn, Ullmanns Neffe, seinen Herzensmann kennenlernt.
Bevor das Happy End auf beide wartet, müssen sie aber erst etliche Hindernisse überwinden …

Bin ein bisschen traurig, dass …

Meine letzte Geschichte, Leanders Garten, offenbar bei euch nicht gut ankommt. Bislang nicht eine Bewertung oder Rezension, schlechte Verkäufe und schlechtes Ranking. Ich würde nun gerne wissen, was genau gefällt euch an dieser, zugeben, mehr romantischen Stor, als ich sie sonst schreibe, nicht? Fehlen euch spicy Szenen? Action? Schreibt es mir gerne in den Kommentaren.

Work in Progress: Ein Tiger zu Nikolaus

Was tun, wenn man herausfindet, dass der eigene Onkel illegal exotische Tiere nach Deutschland importiert? Finn steht vor einem Dilemma, denn Karl Ullmann ist nicht nur reich und einflussreich, er ist auch sein Vormund. Dennoch will Finn ihm das Handwerk legen. Hilfe bekommt er vom dem Spediteur Hadir, der eine dieser Frachten unwissentlich transportiert hat. Bald schon wird aus Freundschaft Liebe. Doch die Gefahr ist größer als sie denken …