Hervorgehoben

Ein kleiner Auszug als Appetitanreger aus meinem neuen historischen Roman „Die Witwenhochzeit“!

Der Roman erscheint am 14. Juli 2024 und kann noch vorbestellt werden!

»Wenn das wahr ist, was Sie mir da erzählt haben …« Der Herzog schüttelte fassungslos den Kopf. »Und mein Sohn soll daran beteiligt gewesen sein? Mein Gott …«
»Sicher nicht absichtlich«, beruhigte Giles ihn. »Er war jung, ein Heißsporn und geriet vermutlich durch Zufall in diese Geschichte. Werden Sie mir helfen?«
»Selbstverständlich. Sie bekommen jede Unterstützung von mir, die Sie brauchen. Sie erwähnten Horace Ashington. Hat der etwa auch etwas damit zu tun? Ich kannte ihn früher recht gut, wissen Sie. Wir haben die Kavalierstour zusammen gemacht. Leider ergab er sich der Trunksucht. Und dann heiratete er auch noch dieses halbe Kind. Ich habe nie verstanden, warum. Sein Verstand geriet durch den verteufelten Alkohol langsam aus den Fugen.«
Ja. Das und noch einiges mehr. Laut sagte Giles: »Ich bin Ihnen sehr zu Dank verpflichtet, dass Sie mir Ihre Zeit gewidmet haben, Galway. Wenn ich etwas Neues herausfinde, so lasse ich Ihnen eine Nachricht zukommen.«
Der Herzog war einverstanden und Giles nickte seinem Bruder zu, zum Zeichen, dass sie jetzt gehen sollten.

Kaum waren sie wieder im Ballsaal, sagte Charles: »Armer Teufel. Viel erfahren haben wir aber leider nicht.«
»Geduld. Es ist wie ein Mosaik. Ein Steinchen hier, eines an einer anderen Stelle. Bald sehen wir das ganze Bild vor uns. Ich muss mich auf Hawkins verlassen, möglicherweise hat er mehr Erfolg. Sieh nur, Lucius ist zurück.« Giles durchquerte mit großen Schritten den Saal und informierte seinen Freund mit knappen Sätzen über die Unterredung mit dem Herzog.
»Hm. Nicht sehr ergiebig, wie?«, bemerkte Lucius. »Dieser Selwyn scheint wie ein Fisch zu sein. Kaum hat man ihn in den Fingern, entgleitet er einem auch schon wieder. Wer könnte uns noch Informationen über ihn liefern?«
»Lady Ashington?«, warf Charles ein.
»Nein. Auf keinen Fall«, sagte Giles entschieden. »Ich bin mir sicher, sie weiß nichts und ich möchte sie nicht unnötig in Gefahr bringen. Warten wir auf Hawkins.«
Sie fuhren zum St. James Square zurück. Mittlerweile rief der Nachtwächter die vierte Morgenstunde aus. Giles zog sich in den Salon zurück, um bei einem Glas Wein zu entspannen. Der Abend war sehr aufschlussreich gewesen und zu viel ging ihm noch im Kopf herum, als dass er seiner Müdigkeit hätte nachgeben und zu Bett gehen können.
Lucius gesellte sich kurz darauf zu ihm. »Ich konnte Charles gerade noch davon abhalten zum Jagdhaus zu reiten. Er ist jetzt schlafen gegangen.«
»Hawkins wird ohnehin nicht da sein, denke ich. Setz dich, mein Freund, ich versuche gerade, meine Gedanken zu ordnen.«
»Und dabei soll ich dir helfen?«, erkundigte er sich.
»Wenn du kannst. Hast du die Damen wohlbehalten abgeliefert?«
Sein Freund hob nur die Brauen und Giles lächelte. »Du hast mich heute überrascht, gebe ich zu.«
»Wegen Charlotte? Du hast doch keine Einwände?«
»Nein, und das stände mir auch nicht zu. Ich wünsche dir wirklich alles Glück mit Charlotte, mein Freund.«
Lucius betrachtete ihn ernst. »Danke. Ich hoffe auch für dich, dass du wieder glücklich wirst.«
Giles Blick wanderte zu dem Porträt seiner Frau. »Es ehrt dich, Lucius, dass du dir Sorgen um mich machst. Aber ich kann dich beruhigen, ich bin mit meinem Leben recht zufrieden.«
»Hm, dann bilde ich mir wohl bloß ein, dass du Lady Ashington mit anderen Augen siehst als noch vor einigen Tagen?«
»Ich gebe zu, dass ich Jennifer falsch eingeschätzt habe, aber Clarissa wird sie niemals ersetzen können!«
»Wer redet denn davon? Ist ein Herz – dein Herz! – nicht groß genug, Clarissas Liebe in Ehren zu halten, und doch auch Liebe für eine Frau wie Jennifer zu empfinden?«

Giles schwieg dazu. Er neigte nicht dazu sich, oder seinen besten Freund zu belügen, doch war er sich seiner Gefühle, was die hübsche Witwe betraf, längst nicht mehr sicher. Ihre grünen Katzenaugen, die mal vor Zorn, mal vor Belustigung sprühen konnten, schienen einen seltsamen Bann auf ihn auszuüben. Natürlich war es keine Liebe, die er für sie empfand, aber Anziehung? Oh ja! Sie war so ganz anders, als seine sanfte stille Clarissa es gewesen war.
»Nun, ich hatte vorhin jedenfalls den Eindruck, dass ihr beiden euch recht gut verstanden habt. Ich habe euch tanzen sehen. Walzer.«
Giles wusste, worauf er anspielte. Seit dem Tod seiner Frau hatte er nie wieder Walzer getanzt. Es war Clarissas Lieblingstanz gewesen. »Zufall«, murmelte er und sah Lucius dabei nicht an. »Sie war aufgebracht und verängstigt wegen Selwyns ungehobelten Benehmens. Sie zum Tanzen aufzufordern, schien mir das beste Mittel zu sein, um ihre Nerven etwas zu beruhigen.«
Sein Freund seufzte und legte ihm die Hand auf die Schulter. »Du bist ein entsetzlicher Sturkopf, Giles. Wenn du einen Rat von mir annehmen willst, so ergreife die Chance, die sich dir bietet.«
»Jennifer? Ich bezweifle, dass sie das genauso sieht. Sie begegnet mir mit Angst und Misstrauen. Das ist keine gute Basis für eine Freundschaft, geschweige denn für eine Ehe.« Er verschwieg die Befürchtung Jennifers, dass sie, im Falle sie sich unter seinen Schutz begeben würde, sie in den Augen des ton als seine Mätresse gelten könnte. Das hatte ihn mehr erschüttert, als er es sich hatte anmerken lassen.
»Wundert dich das etwa? Bedenke, was sie mit einem Mann wie Horace Ashington durchmachen musste. Charlotte berichtete mir von einigen Vorkommnissen auf Ashington Park, die ihr Lady Ashington anvertraut hatte. Nicht viel, denn sie wollte das Vertrauen ihrer Cousine nicht missbrauchen, macht sich aber große Sorgen um sie.«
»Nun, ich bin nicht Horace Ashington«, erklärte Giles heftig.
»Ich weiß das. Aber bedenke doch bitte deinen Ruf. Woher soll Lady Ashington wissen, wer du wirklich bist? Welche Absichten du im Hinblick auf sie hegst?«
Er starrte seinen Freund ungläubig an. »Sie ist eine Frau mit Verstand, Herrgott noch mal! Sie kann mich unmöglich mit Horace Ashington vergleichen.« Giles verstummte und stürzte sich den Brandy in die Kehle.
»Versetz dich in ihre Lage.«
Giles schwieg. Natürlich wusste er, wie die Gesellschaft von ihm dachte, er kannte den Spitznamen nicht nur, den sie ihm gegeben hatten. Seit Clarissas Tod hatte er nichts unversucht gelassen, um diesem Namen gerecht zu werden. Das Gerede kümmerte ihn nie, er tat es mit einem Lächeln ab, da er wusste, dass es ihm verziehen wurde. Sein Titel, sein Einfluss und nicht zuletzt sein Reichtum schützten ihn vor der Missachtung der Gesellschaft. Zum ersten Mal schämte er sich nun dafür. »Was soll ich tun?«, fragte er ratlos. »Mich zurückziehen und Selwyn kampflos das Feld überlassen?«
Lucius lächelte vielsagend. »Dass du das nicht tun wirst, musst du mir nicht erst sagen. Du bist kein Feigling. Nur, bitte überdenke deine Pläne noch einmal. Gründlich. Bevor du eine Entscheidung triffst, die euch beide vielleicht unglücklich macht.«
Er ließ seine Worte wirken, doch Giles zuckte nur hilflos mit den Schultern. Als er sich entschlossen hatte, wieder zu heiraten und Jennifer als zukünftige Braut auserwählt hatte, da hatte er es für eine gute Idee gehalten. Eine Ehe, wie er sie im Sinn gehabt hatte, war schließlich in Adelskreisen üblich. Liebesheiraten dagegen verpönt. Seine Heirat mit der schönen Clarissa, der jüngsten Tochter eines Baronets, hatte daher damals auch viel Staub aufgewirbelt. Arme Clarissa … sie hatte sehr unter dem Klatsch gelitten. So wie es Jennifer jetzt auch tat, doch Giles redete sich ein, dass er ihr aus reiner Ritterlichkeit helfen wollte. Tiefere Gefühle waren keine im Spiel.
»Hör auf, dir den Kopf zu zerbrechen, mein Freund. Das bringt heute nichts mehr«, meinte Lucius, der ihn sorgenvoll beobachtet hatte. »Ich gehe jetzt schlafen und du solltest das auch tun.«
Giles sah zu seinem Freund hoch und lächelte müde. »Ja, du hast wohl recht. Heute Nacht werde ich keine Entscheidungen mehr treffen können.«

Später, nachdem Henry ihm ins Nachtgewand geholfen und sich in seine Kammer neben seinem Schlafgemach zurückgezogen hatte, löschte Giles die Kerzen und stieg ins Bett. Bevor ihn aber der Schlaf übermannte, dachte er, dass sein Leben in letzter Zeit ganz schön kompliziert geworden war. Eine Verschwörung, die offenbar bis in königliche Kreise reichte, eine schöne Witwe, die ihn mehr beeindruckte und faszinierte, als er es sich selbst eingestehen wollte, und sein Bruder Charles, der sich mit einem Straßenräuber zusammengetan hatte, um ausgerechnet die Kutsche des größten Geizhalses von London zu überfallen! »Gebe Gott, dass nicht noch mehr solcher Überraschungen auf mich warten!« Mit diesen Worten schlief er endlich ein.

Historische Romane – oder: Wie alles begann

Geschichten habe ich mir schon als Kind ausgedacht. Bevorzugt Gruselstorys, mit denen ich in Ferienlagern die anderen Kinder unterhalten 8und erschreckt) habe. Im Deutschunterricht bekam ich regelmäßig unter meine Hausaufgaben geschrieben: Hervorragend, aber zu viel Fantasie! Nun ja, ich war eben gelangweilt von den Themen, die wir so vorgegeben bekommen hatten.

Mit vierzehn Jahren dann las ich meinen ersten historischen Roman. Es war Der Page und die Herzogin von Georgette Heyer. Der Roman Der Teufel zu Pferde von Victoria Holt folgte kurz darauf und von da an war ich unheilbar infiziert. Schon in der Schule hatte mich französische Geschichte ganz besonders interessiert und ich wollte unbedingt Romane darüber schreiben. Einen Strich durch die Rechnung machten mir meine sehr sehr konservativen Pflegeeltern (Schreiben als Beruf? Du bist wohl verrückt?) und die beginnende erste Berufsausbildung, die mir leider keine Zeit mehr ließ, wenigstens in meiner Freizeit zu schreiben.

Erst Mitte der 90iger Jahre fand ich zurück zum Schreiben, bewegte mich aber weiterhin im Gruselgenre und schrieb Kurzgeschichten für Anthologien, die im Bastei Lübbe Verlag erschienen.

Doch auch mein Traumjob als Pferdewirtin bot zu wenig Zeit und so dauerte es bis 2010, bis ich das Schreiben ernsthaft wieder aufnahm. Diesmal aber schrieb ich endlich das, was ich schon immer wollte: Historische Romane. Bis Oktober 2012 – der Monat, in dem ich nach Frankreich ausgewandert bin – stellte ich drei Manuskripte fertig und schrieb drei weitere bis etwa zur Hälfte. Der erste Roman »Im Schatten des Zwillings«, ein historischer Romantik-Thriller erschien aber erst im April 2021, da ich die Jahre dazwischen erst mit meinem Pferd, später mit dem Fahrrad durch Frankreich getourt bin.

Mit »Laurent und der Spion Napoleons« veröffentlichte ich im Mai 2024 meinen zweiten historischen Roman. Derzeit arbeite ich an »Die Witwenhochzeit«, der in England im Jahr 1805 spielt. Er erscheint am 14. Juni 2024 unter meinem anderen Pseudonym Prudence Calver, da er keine queeren Protagonisten hat. Weitere historische Romane sind bis Frühjahr 2025 geplant, bevor es – sofern meine Gesundheit es zulässt – wieder auf die nächste Radwandertour geht.

Unterhaltung versus Realität in (Liebes) Romanen

Die meisten Leser und Leserinnen kaufen sich Bücher, um unterhalten zu werden und sich entspannen zu können. Stichwort: Leichte Lektüre. Aber was bedeutet das eigentlich? Dürfen in diesen Romanen also keine zeitgenössischen oder ernsten Themen behandelt werden, weil das dann eben keine reine Unterhaltung mehr ist? Nach einigen Rezensionen, die ich vor allem zu einigen Kurzgeschichten aber auch zu meiner Reihe „Soulanimals“ erhalten habe, stellt das für einige Leser und Leserinnen scheinbar tatsächlich ein Problem dar. Viele meiner Romane sind Genre übergreifend, das heißt, dass ich verschiedene Genres miteinander verknüpfe. Liebesroman mit Fantasy (Romantasy), Thriller oder Drama zum Beispiel. Fast immer aber besteht ein Bezug zu aktuellen Themen unserer Zeit. Ich sehe mich als Autorin nicht von der Realität losgelöst, ebensowenig meine Romane.

Es gibt nunmal Themen, die mir ganz persönlich am Herzen liegen. Teils, weil ich selbst damit konfrontiert worden bin, teils aber auch, um meinen Charakteren mehr Tiefe zu verleihen und Lesern einen Denkanstoß zu geben, ohne zu moralisieren. Eine Gratwanderung. Ob Rassismus, Homofeindlichkeit, Tierquälerei oder Klimawandel: Mehr oder weniger findet man diese Themen in meinen Romanen wieder. Da meine Protagonisten Männer aus dem queeren Spektrum sind, dominieren natürlich ihre Probleme, die sie in unserer Gesellschaft haben. Jetzt wird sogenannte „Gay-Literatur“ leider immer noch allzuhäufig auf die sexuelle Komponente reduziert. Zwei heiße Kerle begegnen sich und hüpfen schnellstmöglich und oft miteinander in die Kiste. Eine Prise Konflikt dazu und fertig ist der Unterhaltungsroman für die enstprechende Leserschaft. Dass sich diese Art Romane gut verkaufen, zeigen die Bestsellerlisten von Amazon.

Stört mich das? Ja und nein. Jeder Roman – sofern er Gewalt, Rassismus und Ähnliches nicht verherrlicht – hat seine Berechtigung und findet seine Leser. Nur: Meine Bücher fallen nicht darunter. Mein Fokus ist ein gänzlich anderer. Zwar spielt die Liebe auch eine große Rolle, doch auch hier versuche ich, nicht das „Übliche“ zu schreiben, sprich: Zwei Menschen begegnen sich, verlieben sich sofort oder auch erst später ineinander, gefolgt von meistens einem Konflikt, der zur Trennung führt mit anschließender Versöhnung, und das jeweilige Paar reitet in den sprichwörtlichen Sonnenuntergang. Im Prinzip kann man Liebesromane, gleich ob queer oder hetero, auf diesen Handlungsfaden runterbrechen. Das fand ich schon immer ausgesprochen öde, weswegen ich weder Romane noch Filme dieser Art konsumiere.

Erstaunlich fand ich es auch, dass es kaum – bei deutschen Autor*innnen so gut wie gar nicht – Romane gab, in denen die Pandemie wenigstens erwähnt wurde. Eine Ausnahme ist der Roman der amerikanischen Autorn L. A. Witt, Titel: Bis die Welt zum Stillstand kommt. Aber sonst? Nada. Absolute Funkstille. Als wäre es ein Fluch, ein solches Thema in der Unterhaltungsliteratur zu thematisieren. Realitätsflucht? Angst vor Einbußen der Einnahmen? Die Furcht, sich seinen Stammleserkreis zu vergraulen? Keine Ahnung, wobei man tatsächlich mit Reaktionen klarkommen muss, die einem unter die Haut gehen. Ich bekam schon Hass-Mails, weil ich über Rassismus geschrieben habe. Oder Rezensenten, die mich als Arschloch bezeichnet haben, inklusive 1-Sterne-Bewertungen. Also ja, damit muss man offenbar rechnen.

Ich denke, als Autor*in sieht man Literatur ohnehin mit anderen Augen als reine Leser*innen. Man liest Bücher- auch Romane – einfach anders, kritischer, womit ich nicht krampfhafte Fehlersuche oder Rosinenpicken meine. Nicht selten ertappe ich mich dabei, dass ich gedanklich einen Satz umformuliere oder eine Szene in meinem Kopf anders gestalte. Und: ich lese immer seltener Romane. Schon aus Zeitgründen, weil ich viel Recherchematerial zu meinen – vor allem den historischen – Romanen lese und Dokumentationen anschaue. Im Schnitt vielleicht nur noch ein Buch pro Monat. das hat auch damit zu tun, dass bestimmte Genres sich totlaufen (Für meinen Lesegeschmack). Beispielsweise Gestaltwandler-Romane. Das ist nur noch Schablone, die verwendet wird, bis ein neuer Trend kommt. Massenware. Nicht mein Ding, egal, ob sich damit Geld verdienen lässt oder nicht.

So, genug gerantet für heute. Was ist eure Meinung zu dem Thema? Wie viel Realität veträgt eurer Ansicht nach ein Unterhaltungsroman? Was sind für euch absolute No-Go-Themen?

Ausblick auf den Juni 2024

Am 07. Juni erscheint unter meinem Pseudonym Prudence Calver der historische Roman „Die Witwenhochzeit“. Die Geschichte ist eine Mischung aus Regency-Romanze und Krimi, angesiedelt in Bath und London im Jahr 1805.

Zwei weitere Projekt sind „Der Drache im Garten“, eine humorvolle Kurzgeschichte mit Fantasy-Touch und natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen! Erscheinungsdatum ist geplant voraussichtlich Mitte Juni.

Der Kurzroman „Herz im Meer“ ist der vierte Band aus meiner Reihe „Männerherzen-Herzensmänner“ und führt den Leser diesmal auf die Sonneninsel Mallorca! Wie die drei zuvor erschienen Bände ist auch diese unabhänig von den anderen lesbar. Erscheinungsdatum ist geplant voraussichtlich Ende Juni.

Klappentext:

Viktor traut seinen Augen nicht, als er nach einem feuchtfröhlichen Abend von seiner Lieblingskneipe nach Hause kommt und in seinem Garten noch rasch eine Zigarette rauchen will. Da sitzt doch tatsächlich ein leibhaftiger Drache zwischen den Blumen? Gut, er ist winzig und das Feuer spucken muss er auch noch üben, aber dafür hat er ein vorlautes Mundwerk!

»Hallo«, erwidert der kleine Drache und niest, dass Rauchwölkchen aus seinen Nüstern stieben. »Tut mir leid, ich bin allergisch gegen Blütenpollen! Oh, und ich heiße Jarox.«

Mit diesen Worten beginnt für Viktor eine Reise in die Tiefen seiner Seele und zurück zu dem Mann, den er durch seine eigene Ignoranz und Dummheit verloren hat. Hat er noch eine Chance? Und kann Jarox ihm helfen?

Klappentext:

Kilian, frischgebackener Meeresbiologe, bekommt die Chance, ein Team von Wissenschaftlern zu unterstützen, die im Mittelmeer vor Mallorca die Delfinpopulation untersuchen wollen. Dabei geht es um die Auswirkungen von Klimawandel, Massentourismus und Müllverschmutzung auf die Tiere.

Kilian ist mit Feuereifer dabei und freut sich auf die Sonneninsel. Doch das beliebte Urlaubsparadies hat auch seine Schattenseiten. Seine Begeisterung verfliegt schnell als er mit der harten Realität vor Ort konfrontiert wird: Fische und Delfine, die tot oder sterbend, an Stränden angeschwemmt werden. Dazu tonnenweise Müll, den freiwillige Helfer aus dem Meer holen. So hat Kilian sich seine Arbeit nicht vorgestellt!

Bei einem abendlichen Spaziergang begegnet er Javier, dem Sohn eines Fischers, der gerade Reparaturen an seinem Boot vornimmt. Kilian findet den jungen Mann sofort sympathisch, und als er erfährt, dass Javiers Familie finanziell schlecht gestellt ist, bietet er ihm an, neben der Fischerei für das Forscherteam zu arbeiten. Javier stimmt zu und die beiden arbeiten von da ab eng zusammen.

Aus Sympathie wird Freundschaft, aus Freundschaft wird Liebe, doch müssen sie zahlreiche Hindernisse bis zu ihrem Happy End überwinden. Gierige Bauunternehmer, rücksichtslose Partytouristen und kriminelle Schiffseigner machen Kilian, Javier und dem Team das Leben schwer. Aufgeben jedoch kommt nicht in Frage und so nehmen die beiden den Kampf auf. Wie gut, dass sie auch Freunde und Verbündete haben, denn einfach wird es nicht.

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Klappentext:

Lady Jennifer Ashington lebt mit ihrer Cousine Charlotte Williams zurückgezogen auf dem Witwensitz Oakfield House in der Nähe von Bath. Nachdem ihr Mann, Lord Horace Ashington, unter ungeklärten Umständen verstarb, kursieren in der gehobenen Gesellschaft Gerüchte, Jennifer habe ihn ermordet. Ganz besonders ihr Cousin George Selwyn, jetziger Besitzer von Ashington Park und Erbe des Verstorbenen, bemüht sich nach Kräften, diese Gerüchte nicht verstummen zu lassen, will er doch mit allen Mitteln Jennifer dazu veranlassen, ihm Oakfield House zu verkaufen.

Sie jedoch sträubt sich gegen seine Habgier und Zudringlichkeit. Zu Hilfe kommt ihr dabei überraschend Giles Evan Arden, Earl of Greystone, dessen Heiratsantrag sie abgelehnt hat, weil sie ihn anmaßend und kaltherzig findet. Dann entdeckt sie, dass George in eine Verschwörung verwickelt ist, die bis ins Oberhaus der englischen Regierung reicht. Giles ist der einzige Mensch, der ihr jetzt noch beistehen kann, doch welches Spiel treibt er wirklich?

„Die Witwenhochzeit“ von Prudence Calver

Wer ist Prudence Calver?, fragt ihr euch? Ganz einfach: Das ist mein zweites Pseudonym. Darunter veröffentliche ich in Zukunft historische Romane mit nicht-queeren Protagonisten. Der Roman „Die Witwenhochzeit“ enstand, wie alle meine historischen Romane, in den Jahren 2010/11, also bevor ich nach Frankreich ausgewandert bin. Nach und nach werde ich sie überarbeiten und veröffentlichen.

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Klappentext

Lady Jennifer Ashington lebt mit ihrer Cousine Charlotte Williams zurückgezogen auf dem Witwensitz Oakfield House in der Nähe von Bath. Nachdem ihr Mann, Lord Horace Ashington, unter ungeklärten Umständen verstarb, kursieren in der gehobenen Gesellschaft Gerüchte, Jennifer habe ihn ermordet. Ganz besonders ihr Cousin George Selwyn, jetziger Besitzer von Ashington Park und Erbe des Verstorbenen, bemüht sich nach Kräften, diese Gerüchte nicht verstummen zu lassen, will er doch mit allen Mitteln Jennifer dazu veranlassen, ihm Oakfield House zu verkaufen.

Sie jedoch sträubt sich gegen seine Habgier und Zudringlichkeit. Zu Hilfe kommt ihr dabei überraschend Giles Evan Arden, Earl of Greystone, dessen Heiratsantrag sie abgelehnt hat, weil sie ihn anmaßend und kaltherzig findet. Dann entdeckt sie, dass George in eine Verschwörung verwickelt ist, die bis ins Oberhaus der englischen Regierung reicht. Giles ist der einzige Mensch, der ihr jetzt noch beistehen kann, doch welches Spiel treibt er wirklich?

Neuerscheinungen 2024

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Erschienen am 10. Mai bei Amazon: Mein neuester historischer Roman!

Klappentext:

Rouen, Frankreich 1815:

Die Schlacht von Waterloo ist geschlagen, Napoleon Bonaparte besiegt. Laurent Simon de Belcour, jüngster Sohn des Comte de Belcour, erfährt, dass sein älterer Bruder Philippe bei einem Reitunfall den Tod gefunden hat. Nun ist Laurent der zukünftige Comte de Belcour. Doch weder Titel noch Besitz locken ihn, denn einen großen Teil seines Vermögens hat der Comte de Belcour auf unredliche Weise erworben. Gerüchte besagen, dass er für Napoleon Bonaparte spioniert haben soll. Zudem leidet Laurent von klein auf unter der grausamen Härte seines Vaters, der ihn für den Tod seiner Mutter verantwortlich macht. Sie starb bei Laurents Geburt.

Als auf dem Château der englische Lord Julian Reddington eintrifft, wittert Laurent seine Chance, der harten Hand seines Vaters zu entkommen. Doch will Reddington tatsächlich nur Pferde vom Comte kaufen? Oder ist er in Wahrheit auf Laurents Vater und dessen Beziehungen zu Bonaparte angesetzt worden?

Zwiespältige Gefühle plagen Laurent, denn der hochmütige Lord mit den ungehobelten Manieren und den faszinierendsten grauen Augen, die Laurent je gesehen hat, hütet ein dunkles Geheimnis. Dennoch vertraut er ihm und ist von ihm fasziniert. Laurent weiß, dass er mit dem Feuer spielt, als er sich, verkleidet als gewöhnlicher Stallbursche, unter den Tross Reddingtons mischt und mit ihm nach England reist. Hier hofft er, ein neues Leben beginnen zu können.

Der Arm von Napoleons Meisterspion und die Beziehungen des Comte de Belcour reichen jedoch weiter, als gedacht. Intrigen und Neider gefährden nicht nur Laurents Leben. Auch die aufkeimende Romanze zwischen ihm und Julian droht zerstört zu werden.

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Erschienen am 28. Februar.

Klappentext:

Florian ist Journalist, Redakteur und Inhaber des Plauer Boten, einer lokalen kleinen Zeitung. Sein Freund Olaf steuert als Fotoreporter die Bilder bei. Als ein Serienbrandstifter die Region um Plau am See unsicher macht, wittern die beiden eine große Story. Nicht einkalkuliert haben sie jedoch Kriminalhauptkommissar Vito Jensen. Der ist nicht gut auf Florian zu sprechen, weil dieser vor einigen Jahren durch seine Recherchen einem Kinderschänder, den die Kripo vergeblich versucht hat, zu erwischen, auf die Spur gekommen ist. Die beiden verbindet seitdem eine Art Hassliebe, denn zwischen ihnen fliegen nicht nur die Fetzen sondern auch ordentlich Funken. Als der Feuerteufel erneut zuschlägt, hinterlässt er einen Toten. Das setzt Vito unter Druck. Florian hingegen wird von einem Stalker terrorisiert. Ob die beiden Fälle zusammenhängen? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Phönix auf sich, von dem die Zeugen der Brände reden? Um das herauszufinden, müssen die beiden ungleichen Männer sich zusammenraufen – und sich den aufkeimenden Gefühlen zwischen ihnen stellen.

Erscheint am 15. Mai

Klappentext:

Lukas Haas ist ein erfolgreicher Anwalt in einer renommierten Kanzlei in Nürnberg. Die Verbindung mit seiner ebenso schönen wie ehrgeizigen Verlobten Franka ebnet ihm den Weg in höhere Etagen. Glücklich ist Lukas aber nicht. Seit Jahren schon verleugnet er sich selbst, begräbt seine innersten Sehnsüchte unter einer Schicht aus Arroganz und Homophobie. Nur sein Hobby, Eisspeedway zu fahren, gibt ihm noch Halt.

Doch dann passiert ein schrecklicher Unfall, der Lukas alles nimmt. Einschließlich seiner Erinnerungen. Eine eingehende Untersuchung ergibt, dass es Sabotage gewesen ist, doch wer würde ihm nach dem Leben trachten? Angewiesen auf Hilfe und mental ziemlich erschüttert, kommt Lukas bei seinem Anwaltskollegen Hendrik und dessen Mann Alejandro unter. In der Villa begegnet er einem Mann aus seiner Vergangenheit: Noah.

Einst waren sie ein Paar gewesen, bis Lukas sich dem Druck seiner konservativen Eltern gebeugt und Noah verleugnet hat. Er erfährt, dass auch dieser damals auf Ablehnung ihrer Beziehung bei seiner ultraorthodoxen jüdischen Familie gestoßen ist. Noah verschwindet ohne Abschied aus Lukas Leben. Das Schicksal hat sie nun wieder zusammengeführt, aber hat ihre Liebe noch eine Chance? Lukas Verlobte Franka ist eine Frau, die weiß was sie will und wie sie es bekommt. Sie hat nicht vor, ihn gehen zu lassen …

Kein Jahresrückblick auf 2023, dafür viel Optimismus für das Jahr 2024

Nachdem ich mich entschieden habe, ein weiteres Jahr mit den Radwandertouren auszusetzen, arbeite ich nun fleißg daran, mir einen finanziellen und zeitlichen Puffer aufzubauen. Das bedeutet, dass ich neben aktuellen Projekten auch Kurzgeschichten und Kurzromane schreiben werde, die dann für 2024/ 2025 in die Vorbestellung gehen werden. Außerdem habe ich mir vorgenommen, Romane endlich zu schreiben und fertigzuschreiben, die schon länger aus Zeitgründen auf Eis liegen.

Geplante Romane für Februar und März:

Geplante Romane für Januar:

Weihnachtszeit – Romantische Bücher?

Ich schreibe so gut wie keine Geschichten mit dem Thema Weihnachten. Bislang ist auch nur eine Kurzgeschichte von mir zu diesem Fest erschienen. Sie heißt „Eisblumen und Kakaoküsse“ und erschien am 21. Dezember 2021. Für dieses Jahr ist wieder eine romantische Kurzgeschichte geplant. Sie spielt in Papenburg in Ostfriesland.

Neuerscheinung: Band 2 der Reihe „Soulanimals“ – Dark Horse

Was lange währt wird endlich gut, so sagt man doch, oder? Am 13. Dezember, eineinhalb Jahre nach dem ersten Band dieser Reihe, ist endlich der zweite Band bei Amazon erhältlich! Wie auch schon bei „Amarok“ ist die Handlung der Geschichte ein Mix aus Fantasy, Mythologie, Romanze und einem aktuellen Thema. In diesem Buch jedoch geht es deutlich düsterer zur Sache. Bei dem Thema Schlachtpferdetransporte gibt es eben nichts zu beschönigen.

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Kai ist Fotograf mit Leib und Seele. Daher nimmt er auch einen eher ungewöhnlich klingenden Auftrag an, der ihn nach Bodenmais in den Bayerischen Wald führt. Eine Gruppe von Tierschutzaktivisten engagiert ihn, um Transporte mit Schlachtpferden zu fotografieren. Sie wollen die Öffentlichkeit auf die schrecklichen Zustände aufmerksam machen, unter denen die Tiere leiden müssen.

Das ist aber nicht der einzige Grund, der Kai antreibt. Seit Wochen schon träumt er von einem früheren Leben im alten Persien. Ein Leben das durch Verrat und Mord abrupt endete.

Ein antikes goldenes Amulett, das ihm seine Großmutter vermacht hat, scheint magische Kräfte zu besitzen. Einer uralten Legende nach soll es die Verbindung zwischen zwei Seelen sein: Kais und die seines einstigen Geliebten Arash, einem persischen Elitekrieger.

Kaum in Bodenmais angekommen, überschlagen sich auch schon die Ereignisse. Kai begegnet einem Geisterpferd und bekommt es mit Göttern, Dämonen und skrupellosen Waffenschmugglern zu tun. Der Verräter von damals bedroht auch in dieser Zeit sein Leben. Nur seine Liebe zu Arash und das Amulett sind Kais Waffen im Kampf gegen das Böse …

Wie kommt man als Autorin überhaupt darauf, ein solches – eher unerfreuliches – Thema in einen Unterhaltungsroman einzubauen? Denn ja, natürlich will ich meine Leser:innen in erster Linie unterhalten. Ich schreibe aber auch Geschichten, die mir am Herzen liegen. Nicht unbedingt die berühmte leichte Lektüre und ganz sicher keine Massenware, die wie Fast Food konsumiert wird. Mir ist durchaus bewusst, dass ich so nicht den großen Leserkreis erreiche. Das machen einige Rezensionen auch deutlich. Wie eine Leserin beispielsweise mal schrieb: Sie hätte gerne 5 Sterne vergeben, wenn der Roman mehr Erotik und dafür weniger ernst gewesen wäre. Nun ja, da sind meine Bücher wohl die falsche Adresse. Wer Geschichten mit zwei heißen Kerlen und ganz viel Spice sucht, der hat eine große Auswahl an Autor:innen, die sich darauf spezialisiert haben.

Auch der nächste Band in dieser Reihe wird sich mit dem Verhältnis, das Menschen zu Tieren pflegen, beschäftigen: Die Sea-Worlds und die Shows mit Orcas, die in den letzten Jahren immer wieder Negativschlagzeilen machen. Jeder kennt vermutlich noch den Film „Free Willy – Ruf der Freiheit“, der 1993 erschien. Darin wird das Thema Orcas in Gefangenschaft behandelt, allerdings nicht sehr realistisch und leider auch kitschig. Dieser Film ist also nicht das Vorbild für meine Geschichte. Zudem wird natürlich auch wieder der mythologische Aspekt eingebaut.

Rückblick auf November und Ausblick auf Dezember

Der November rauschte genauso schnell vorbei wie der Oktober. Meine Halloween-Kurzgeschichte „Küsse, Katzen und Kürbisse„, die nun erst im November erschien, hatte einen passablen Start. Es gab auch eine Anfrage, ob ich ein Hörbuch daraus produzieren lassen möchte, aber da habe ich noch nichts entschieden.
Mein derzeitiges Hauptprojekt „Soulanimals – Dark Horse“ schreitet gut voran und steht jetzt bei knapp 53.000 Wörtern. Angepeilt sind etwa 64.000 Wörter. Der Abschied von Social Media hat meinem Zeitmanagement tatsächlich nur gut getan. Für den Dezember plane ich einen weihnachtlichen Kurzroman mit dem Titel „Fuchsträume“, eine kleine Gestaltwandlerstory. Evebtuell ist auch noch ein Roman drin, aber da habe ich mich noch nicht entschieden. In Frage kämen ein Thriller und ein Liebsroman, beide allerdings sehr umfangreich. Zur Zeit liegt mein Schreibpensum pro Tag bei etwa 2 – bis 4000 Wörter.