Frisch bei Amazon erschienen: Der fünfte Band meiner Nikolausreihe: Ein Tiger zu Nikolaus




Hadir besitzt eine Ein-Mann-Spedition und transportiert alles, was seine Kunden wollen. Eines Morgens bekommt er einen Auftrag von Karl Ullmann, seines Zeichens reicher Geschäftsmann und Besitzer einer Hotelkette in Zwickau. Hadir soll für ihn eine Kiste transportieren. Dass er damit in ein richtiges Abenteuer gerät, kann er nicht ahnen. Auch nicht, dass er mit Finn, Ullmanns Neffe, seinen Herzensmann kennenlernt.
Bevor das Happy End auf beide wartet, müssen sie aber erst etliche Hindernisse überwinden …

Bin ein bisschen traurig, dass …

Meine letzte Geschichte, Leanders Garten, offenbar bei euch nicht gut ankommt. Bislang nicht eine Bewertung oder Rezension, schlechte Verkäufe und schlechtes Ranking. Ich würde nun gerne wissen, was genau gefällt euch an dieser, zugeben, mehr romantischen Stor, als ich sie sonst schreibe, nicht? Fehlen euch spicy Szenen? Action? Schreibt es mir gerne in den Kommentaren.

Work in Progress: Ein Tiger zu Nikolaus

Was tun, wenn man herausfindet, dass der eigene Onkel illegal exotische Tiere nach Deutschland importiert? Finn steht vor einem Dilemma, denn Karl Ullmann ist nicht nur reich und einflussreich, er ist auch sein Vormund. Dennoch will Finn ihm das Handwerk legen. Hilfe bekommt er vom dem Spediteur Hadir, der eine dieser Frachten unwissentlich transportiert hat. Bald schon wird aus Freundschaft Liebe. Doch die Gefahr ist größer als sie denken …

Frust schieben

Dieses hier so unbewegliche Festsitzen frustriert total Alleine darf ich nicht raus, ich muss also warten, ob eine Schwester oder ein Pfleger Zeit hat, mit mir rauszugehen und das darf auch nur im Rollstuhl passieren. Meine Muskeln verkümmern immer mehr. Immerhin kriegen sie jetzt das vegetarische Essen hin, leider nicht vegan und größtenteils völlig zerkocht. Frisches Obst ist Mangelware und gibt es vielleicht einmal die Woche. Das Hospiz ist vermutlich total unterfinanziert, aber das Personal ist bis auf wenige Ausnahmen freundlich. Da gibt es einen Assistenzarzt – zum Glück nicht für mich zuständig – der sich strikt geweigert Englisch mit mir zu reden, obwohl er es durchaus beherrschte.

Die Sozialarbeiterin hat leider immer noch keine Unterkunft für mich gefunden, ich habe sie vor einer Woche das letzte Mal gesprochen. Also weiter hoffen. Im Moment bin noch auf Unterstützung von Michael angewiesen, aber es ist deutlich zu merken, dass er genervt davon ist, einmal die Woche hier aufzuschlagen mit frischem Obst und Wäsche. Ich bin eben für ihn nicht mehr nützlich.

Auf dem Abstellgleis

Die Blutwerte haben ergeben, dass die Leukozyten jetzt sehr niedrig sind, was bedeutet, dass eine Infektion – vor allem hier im Krankenhaus (Stichwort antibiotikaresistene Keime) mir gefährlich werde kann. Sie wollen morgen nochmal Blut abnehmen, um mögliche Vorsichtsmaßnahmen treffen zu können. Die Sozialarbeiterein hier bemüht sich, eine Bleibe für mich zu finden, denn auf die Finca kann ich nicht mehr zurück. Meine Wohnung ist jetzt belegt und auch sonst ist kein Platz mehr für mich vorhanden. Da fühlt man sich doch nach zweieinhalb Jahren Arbeit dort so richtig wertgeschätzt. Das war zwar abzusehen, tut aber trotzdem weh, wenn man so einfach aussortiert wird.

Neu erschienen: Leanders Garten

Fabian strandet im Nirgendo irgendwo im Weserbergland, nachdem ein Autofahrer seine heißgeliebte Enfield Baujahr 55 fast zu Schrott gefahren hat. Als er sich notgedrungen auf einen längeren Aufenthalt in Nysstein einrichtet, erwartet er lamgweilige Tage, bis sein Motorrad repariert ist. Doch es kommt alles ganz anders. Er stolpert zufällig in einen Garten hinein, der wie aus einem Märchenbuch zu stammen scheint. Sogar ein verwunschener Prinz lebt darin: Leander.

Der junge Mann trägt ein Geheimnis mit sich herum, das irgendwie mit der abgebrannten Ruine eines alten Herrenhauses zusammenhängt. Fabians Neugier ist geweckt …

»Das war das Haus meiner Familie«, sagte Leander leise hinter ihm. »Sie sind alle darin gestorben.«

Kapitel 4

Krebsdiagnose

Tja, da wären wir also angekommen. Seit drei Wochen bin ich jetzt stationär im Klinikum Denia. Nach drei vorherigen Stopps in Notaufnahme und zu diversen Untersuchungen lautet die Diagnose nun auf Gebärmutterkrebs im Endstation. Die Behandlung läuft erst einmal über Chemotherapie. Sie hoffen, dadurch den Tumor – der bereits Metastasen gebildet hat – so weit eindämmen zu können, dass sie zumindest teilweise operieren können. Den Rest wird die Zeit zeigen. Ich warte derzeit auf einen Platz im Palliativ – Komplex.

Durch die ganzen Medikamente ist meine Schreibkreativität Out of order, ich weiß also nicht, ob und wann ich wieder etwas veröffentlichen werde. Eine Randwandertour wird es wohl kaum nochmal geben.

Update

Die Erstdiagnose lautet auf Gebärmutterkrebs und ja, er ist bösartig. Vergangenen Mittwoch wurde eine Biopsie gemacht, auf deren Ergebnisse ich jetzt warte. Die Schmerzmittel sind umgestellt worden, dennoch sind die Schmerzen vor allem nachts fast unerträglich. Das hat mir gestern Abbend dann noch einen weiteren Abstecher in die Notaufnahme beschert. Das Warten auf eine endgültige Diagnose macht die Situation nicht besser und natürlich wirkt sich alles auch auf das Schreiben aus. Ich hoffe, dass ich bald mit besseren Neuigkeiten aufwarten kann.

Nichts, was man sich wirklich wünscht …

… ist, in der Notaufnahme zu landen. Infusionen, Bluttransfusionen, Ultraschall … Nett. Im Ultraschall wurde festgestellt, dass ich Wucherungen – teilweise faustgroß – in der Gebärmutter habe. Die Nacht habe ich in der Klinik in Denia verbracht, bis ich wieder stabil war. Jetzt warte ich auf einen Termin zu einer genaueren Untersuchung unter Vollnarkose. Bis dahin muss ich einen ganzen Schwung an Medikamenten nehmen. Wie die genaue Diagnose ausfällt, wird sich dann herausstellen, aber vermutlich werde ich um eine Operation nicht herumkommen. Zusätzlich ist die Übernahme der Kosten – ich bin ja nicht versichert – noch nicht ganz geklärt. Die vergangene Nacht muss ich jedenfalls nicht bezahlen, was schon mal eine Erleichterung ist. Ich schreibe ja kaum noch, mit den ganzen Schmerzen und Blutungen. Ich hoffe, dass es mit den Medikamenten etwas besser wird. Habt also etwas Gduld, bis ich etwass Neues veröffentliche.

Ergänzung:

Morgen um 12 Uhr habe ich den Untersuchungstermin in der Klinik in Denia. Außerdem hat es jetzt aich mit der SIP Karte geklappt, eine Krankenversicherung für Menschen in prekären Verhältnissen. Deckt die Grundversorgung mit 60 Euro im Monat ab, was besser als nichts ist. Drückt mir die Daumen!