Es ist lange ruhig hier gewesen, aber …

Am 19. Februar bin ich vom Hospiz in Dénia in ein Wohnheim nach El Campello bei Alicante gezogen. Die Krebsbehandlung findet nun in einer Klinik in St. Juan statt. Die Onkologin möchte erst noch ein weiteres MRT anordnen, danach entscheidet sie, in welcher Form die Behandlung (Bestrahlung, Chemotherapie oder Operation) fortgesetzt wird. In den letzten vier Wochen habe ich mich hier etwas eingelebt, denn wenn es auch um Weltern besser ist, als im Hospiz, so bin ich doch weiterhin mehr oder weniger eingesperrt, darf nicht an den Strand (aus versicherungstechnischen Gründen) obwohl der nur 300 Meter entfernt ist, sondern nur in den Garten. Immerhin. Im Hospiz war ich komplett auf mein Zimmer beschränkt. das hat meine Fitness nicht gerade gefördert. Außerdem ist das Essen hier ebenfalls um Klassen besser. Was wiederum meinem derzeit ziemlich mageren Geldbeutel förderlich ist, habe ich doch nur im Dezember eine Kurzgeschichte veröffentlicht.

Allmählich schaffe ich es auch, mehrere Stunden am Tag zu schreiben. Mein aktuelles Projekt, eine Romanze mit Krimielementen, spielt im schönen Emsland und hat sehr viel mit Schafen zu tun. Jupp, Schafen. Wölfe spielen auch eine Rolle, sowohl vierbeinige als auch zweibeinige. Derzeitiger Stand: 6400 Wörter. Neugierig geworden? Ich kann euch schon mal das Cover präsentieren, so wie den vorläufigen Klappentext.

Oliver ist Schäfer im schönen Emsland. Eigentlich ist er mit seinem Leben recht zufrieden, er hat sein Auskommen und die Arbeit, wenn auch oft genug hart, macht ihm Spaß. Zu seinem Glück fehlt ihm nur noch ein Partner, aber da sieht es in dem verschlafenen Örtchen Jieven mau aus. Wenn er andere Männer kennenlernen will, muss er mindestens nach Papenburg fahren. Nach einigen eher unerfreulichen Erfahrungen hat sich Oliver damit abgefunden, sein Leben allein zu verbringen.

Bis er Lorenz trifft, der für zwei Wochen auf das Haus eines Freundes aufpassen soll. Oliver findet ihn auf Anhieb symapthisch und sexy, glaubt aber, dass Lorenz bestimmt kein Interesse an ihm hat, weil er nur ein Schäfer ist. Sowohl die Familie als auch Freunde von Lorenz hingegen gehören ganz anderen Kreisen an.

Ihre Schicksale verweben sich dennoch ineinander, als es vermeht zu Angriffen auf Rinder, Pferde und Schafen durch Wölfe kommt. Jieven ist in aufruht, die Menschen fordern den radikalen Abschuss dieser Raubtiere. Nur Oliver und Lorenz hegen Zweifel daran, dass es Wölfe sind, die nachts die Gegend unsicher machen. Wer aber sonst könnte dahinterstecken? Das wollen die beiden Männer herausfinden und begeben sich dabei selbst in Gefahr.

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